Informationen zur ASS in Köln

Seit Juli 2011 haben Opfer von Sexualstraftaten auch in Köln die Möglichkeit, die Spuren sichern und fachgerecht anonymisiert asservieren zu lassen, ohne direkt eine Strafanzeige machen zu müssen. Die ASS ist für die Betroffenen selbstverständlich kostenlos, sie müssen in den beteiligten Krankenhäusern nur ihre Versichertenkarte bereit halten. Viele Frauen (und auch Männer) sind nach einer Vergewaltigung sehr unsicher, ob sie Anzeige erstatten sollen oder nicht. Durch die ASS können sie sich das im Zweifel jetzt in Ruhe überlegen und sich umfassend dazu beraten lassen – die Tatspuren sind für den Fall einer Anzeige bereits gesichert!

Bis Anfang 2020 haben bereits rund 200 Betroffene in Köln von der ASS Gebrauch gemacht – in 23 Fällen ist bisher eine Anzeige erstattet worden. Von 15-80 Jahren sind alle Altersgruppen vertreten.

Flyer als Download:

Kölner Flyer ASS 7/2018

Hier wird die genaue Vorgehensweise der ASS erklärt und es sind die Kontaktdaten aller beteiligten Krankenhäuser sowie der beteiligten Kölner Beratungsstellen aufgelistet. Achtung: Untersuchung von Männern nur im Evangelischen Krankenhaus Weyertal möglich!

10.10.2019: NEU und noch nicht im Flyer vertreten – das Heilig-Geist-Krankenhaus in Köln-Longerich. Kontakt: Gynäkologische Ambulanz, Tel.: 0221 7491-8289, Graseggerstr. 105, 50737 Köln, www.die-frauenklinik.koeln

Wenn im Zusammenhang mit ASS Fragen oder Problemstellungen auftauchen, melden Sie sich bitte unter mailbox@notruf-koeln.de oder Tel.: 0221 562035. Es ist gut möglich, dass wir bisher wichtige Punkte übersehen haben, die wir nachträglich gerne verbessern werden.

Die ASS in Köln wurde in Anlehnung an das gleich lautende Modell im Raum Bonn/ Rhein-Sieg entwickelt; Text und Grafik des Flyers mit freundlicher Genehmigung des Arbeitskreises Opferschutz Bonn/ Rhein-Sieg – herzlichen Dank dafür!

Eine ausführliche Adressliste von Kölner Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen rund ums Thema sowie hilfreiche Weblinks finden Sie hier: Kölner Hilfesystem.