Anonyme Spurensicherung
nach Sexualstraftat (ASS)



Informationen für Opfer einer Sexualstraftat

Nach fast 2-jähriger Vorarbeit durch eine Arbeitsgruppe des AK "Gegen Gewalt an Frauen und Kindern" ist es endlich so weit: ab dem 5. Juli haben auch in Köln Opfer von Sexualstraftaten die Möglichkeit, die Spuren sichern und fachgerecht asservieren zu lassen, ohne direkt eine Strafanzeige machen zu müssen. Viele Frauen sind nach einer Vergewaltigung sehr unsicher, ob sie Anzeige erstatten sollen oder nicht. Durch die ASS können sie sich das im Zweifel jetzt in Ruhe überlegen und sich umfassend dazu beraten lassen – die Tatspuren sind für den Fall einer Anzeige bereits gesichert!

Hier das ausführliche Infoblatt mit einer Erklärung über die genaue Vorgehensweise, die Kontaktdaten aller beteiligten Krankenhäuser sowie Kölner Beratungsstellen nach sexualisierter Gewalt als PDF.

Ab sofort gibt es einen weiteren Kontakt:
St.-Vinzenz-Hospital, Merheimer Str. 221-223, 50733 Köln-Nippes,
Tel.: 0221/7712-4027 (diensthabende Frauenärztin)


Eine ausführliche Adressliste von Kölner Beratungs- und Unterstützungseinrichtungen rund ums Thema sowie hilfreiche Weblinks finden Sie hier: als PDF.

Wenn im Zusammenhang mit ASS Fragen oder Problemstellungen auftauchen, melden Sie sich bitte unter mailbox@notruf-koeln.de oder Tel.: 0221/562035. Es ist gut möglich, dass wir in der Vorbereitung wichtige Punkte übersehen haben, die wir nachträglich gerne verbessern werden.

Die ASS in Köln wurde in Anlehnung an das gleich lautende Modell im Raum Bonn/ Rhein-Sieg entwickelt; Text und Grafik des Flyers mit freundlicher Genehmigung des Arbeitskreises Opferschutz Bonn/ Rhein-Sieg – herzlichen Dank dafür!