25.11.: Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen

Freitag, 24.11.

13-18 Uhr: Informationen, Gespräche, Musik und Filme im Kölner Domforum. Motto: „Wir sind gegen Gewalt-tätig. Lasst uns darüber reden!“ Der AK Gegen Gewalt an Frauen organisiert diesen Nachmittag; Live-Musik mit HalebColonia, Weltmusik (arabisch-deutsch) um 15 und 17 Uhr.

Im Anschluss um 18 Uhr: Interreligiöses Abendgebet im Domforum – Thema: „Nein heißt Nein! In der Familie, am Arbeitsplatz, in der Gesellschaft!“ Der Notruf für vergewaltigte Frauen e.V. stellt in diesem Rahmen seine Arbeit vor; Kollekte für die Arbeit des Notrufs.

 

Samstag, 25.11.

18 Uhr: Protestmarsch „Wir nehmen uns die Nacht!“ von LILA IN KÖLN – Bündnis autonomer Frauenprojekte gegen Gewalt an Frauen. Start um 18 Uhr am Bahnhofsvorplatz, Sammeln ab 17.30 Uhr. Anfangskundgebung dort, Zwischenkundgebungen Breite Straße und Friesenplatz. Auflösung am Hans-Böckler-Platz gegen 20 Uhr.

Im Anschluss FRAUEN*PARTY bei Amaro Kher (Venloerwall, KVB Hans-Böckler-Platz/Bhf. West)

                

 

Montag, 27.11. und Dienstag, 28.11.:

Stand des AK Gegen Gewalt an Frauen mit vielen Informationen auf dem Weihnachtsmarkt am Roncalliplatz. Genaue Infos folgen.

 


Dienstag, 5.12.: Buchvorstellung

Im Rahmen des „lebendigen Adventskalenders“ im Stadtgarten-Viertel laden wir Sie ein zur Buchvorstellung TRAUMATISIERTE FRAUEN BEGLEITEN. DAS PRAXISBUCH FÜR HEBAMMEN, GEBURTSHILFE, FRÜHE HILFEN.

Wie können Schwangere, Gebärende, Mütter und ihre Familien gut unterstützt und begleitet werden? Das neue Buch von Martina Kruse, Traumafachberaterin und Hebamme, gibt darauf Antworten.

Veranstalterinnen: Notruf für vergewaltigte Frauen e.V. und RAin Rita Seppelfricke

Ort: Herwarthstr. 10, 50672 Köln

Wann: Dienstag, 5.12.2017 um 18 Uhr

Der Eintritt ist frei – Spenden zugunsten des Notrufs für vergewaltigte Frauen e.V. sind willkommen!

Einladung Buchvorstellung

 


Fachaustausch Komplextraumata/DIS

Immer mehr Berufsgruppen haben mit Menschen zu tun, die aufgrund massiver Gewalterfahrungen komplex traumatisiert sind. Viele von ihnen mussten dissoziieren, um die oft lebensbedrohlichen Situationen zu überleben, oder wurden von den Täter*innen/ Tätergruppen gezielt aufgespalten. Oft sind die Helfer*innen das erste Mal mit solchen Formen Dissoziativer Identitäten (DIS – auch bekannt als MPS/Multiple Persönlichkeitsstörung) konfrontiert und finden innerhalb ihrer eigenen Zusammenhänge wenig Unterstützung.

Um Fachleuten unterschiedlicher Professionen die Möglichkeit zur Information und zum Austausch über diese Thematik zu geben, gibt es bei uns 4 Mal im Jahr diese offene Gruppe. Der Abend beginnt meistens mit einem kurzen Einstiegsreferat, einem Film o.ä.; im Anschluss gibt es die Möglichkeit zu Austausch und Fallbesprechungen (anonymisiert).

Die Termine in 2018 werden demnächst an dieser Stelle bekannt gegeben