24. März 2021: Aktuelle Stellungnahme

Stellungnahme des „Bündnis Istanbul-Konvention“, zu dem auch unser Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) gehört, zum Austritt der Türkei aus der Konvention.


Beratung in Zeiten von Corona

Persönliche Beratungen finden nach Vereinbarung (per Telefon oder E-Mail) statt. Wir bitten Sie aber, zu Hause zu bleiben, falls Sie Erkältungssymptome aufweisen. Wenn Sie zu uns kommen, bitten wir Sie, zunächst Ihre Hände zu waschen oder zu desinfizieren. In unseren Räumlichkeiten kann für die Beratungsgespräche genügend Abstand gehalten werden, wenn Sie wollen, führen wir die Gespräche natürlich auch mit Mund-Nasen-Maske bzw. alternativ mit einem Face-Shield. Türklinken etc. werden regelmäßig desinfiziert. Desinfektionsmittel, Einmal-Masken und Face-Shields sind zur Benutzung vorhanden. Wir haben außerdem Selbsttests vorrätig.

Gerne können wir auch einen Telefon- oder Onlinetermin vereinbaren, wenn Sie lieber noch nicht in die Beratungsstelle kommen wollen oder es nicht können.

Wir werden Sie außerdem weiterhin wie gewohnt telefonisch oder per E-Mail beraten. Die Telefonsprechzeit ist montags von 19-21 Uhr, wir hören außerdem täglich mehrmals das Band ab und rufen so schnell wie möglich zurück. Auch die E-Mails werden täglich mehrfach abgerufen und wir antworten in der Regel innerhalb von 24 Stunden.

Sie werden an dieser Stelle informiert, falls sich die Situation verändern sollte. Wir wünschen Ihnen, Ihrer Familie und Freund*innen alles Gute, Gesundheit und Zuversicht!


14. Oktober 2020: Gleichstellungsausschuss jetzt! Der Notruf unterstützt eine Initiative von Kölner Ratsfrauen

In einem Offenen Brief drängen die bisherigen frauenpolitischen Sprecherinnen der Ratsfraktionen SPD, CDU, GRÜNE, LINKE und FDP auf die sofortige Einrichtung eines eigenständigen Gleichstellungsausschusses für die kommende Ratsperiode. Dieser Forderung schließen wir uns voll umfänglich an – dieser Ausschuss ist längst überfällig und sollte umgehend eingerichtet werden!


Oktober 2020: „Maskenpflicht trotz ärztlichem Attest“ – Hausrecht immer vorrangig?

Stellungnahme des KSL Köln (Kompetenzzentrum Selbstbestimmt Leben). Zu den Ausführungen im Text gehören übrigens auch psychische Störungen/Behinderungen, wie z.B. eine komplexe posttraumatische Belastungsstörung (siehe ICD 10 – F62).


14.9.2020: Wir schließen uns dieser Erklärung unseres Bundesverbandes (bff) und anderer Dachverbände an – auch wir hier in Köln haben Platz! #Moria, #WirHabenPlatz

Gemeinsame Erklärung von bff, BKSF, BAG FORSA und DGfPI zu Moria

Menschenrechte dürfen nicht an nationalen Grenzen enden!

Wir sind erschüttert über die aktuellen Ereignisse und betonen erneut, dass Menschenrechte nicht an nationalen Grenzen enden dürfen! Der Brand in Moria hat ein weiteres Mal deutlich gemacht, wie schutzlos die Menschen in Moria Gefahren ausgeliefert sind. Längst hätte das Camp evakuiert werden müssen. Der Brand ist Ergebnis des Versagens der menschenrechtswidrigen europäischen und deutschen Politik in den letzten Jahren.

In Deutschland haben über 170 Kommunen, Städte und Länder ihre Aufnahmebereitschaft seit geraumer Zeit und unzählige Male bekundet. Es gibt hier Platz! Wir fordern die Bundesregierung auf, sich für die sofortige Evakuierung aller Menschen aus den griechischen Lagern sowie die sofortige Aufnahme Geflüchteter in Deutschland und Europa einzusetzen. Geflüchtete brauchen gerade jetzt unsere Unterstützung, vor allem Kinder und andere vulnerable Personen brauchen unseren Schutz.


Ein Frauenmord ist kein Einzelfall und kein Versehen!

Gemeinsam mit vielen anderen Organisationen und Einzelpersonen haben wir einen Offenen Brief gegen den Frauenmord an Besma A. mitunterzeichnet. Besma A. wurde Mitte April in Niedersachsen von ihrem Ehemann erschossen, der Täter wurde noch am selben Tag wieder auf freien Fuß gesetzt. Der Offene Brief wurde inzwischen an zahlreiche Bundesministerien sowie niedersächsische Landesministerien übergeben und es hat eine Social-Media-Aktion stattgefunden.

Mit dem Schreiben verbunden war eine Liste von Forderungen, denen wir uns anschließen:

  • Wir fordern Sie auf, Frauen immer ernst zu nehmen, wenn sie Anzeige erstatten.
  • Wir fordern Sie auf, Frauen den bestmöglichen Schutz vor Gewalt zu bieten.
  • Wir fordern Sie auf, gefährliche Täter rasch strafrechtlich zu verfolgen und zur Verantwortung zu ziehen!
  • Wir fordern Sie auf, alles zu tun, um die Einstellung von Strafverfahren zu reduzieren, und lückenlos zu ermitteln!
  • Wir fordern Sie auf, klare Richtlinien und Gefährlichkeitseinschätzungen für U-Haftanträge zu erstellen!
  • Wir fordern Sie auf, verpflichtende Schulungen auch für JuristInnen, AnwältInnen, StaatsanwältInnen und RichterInnen einzuführen, für mehr Sensibilisierung und für ein besseres Verständnis von Traumatisierung, geschlechtsspezifischer Gewalt an Frauen, Täterstrategien und Manipulation von Gewalttätern!
  • Wir fordern Sie auf, endlich das Budget für den Gewalt- und Opferschutz substanziell zu erhöhen!
  • Wir fordern Sie auf, die Frauenhäuser und Frauenberatungsstellen finanziell und langfristig abzusichern!
  • Wir fordern die Benennung von Feminizid in Medien und Politik – geschlechtsspezifische Gewalt muss sichtbar gemacht werden!
  • Wir fordern eine Reform des Tötungsstrafrechts und die Einführung von Feminizid als ein strafverschärfendes Merkmal im Strafgesetz!
  • Wir fordern eine aussagekräftige statistische Erfassung von Feminizid!
  • Wir fordern die sofortige Umsetzung der Istanbul Konvention!

Wir wollen endlich Taten sehen! Keine Frau darf im Stich gelassen werden! Keine Frau darf mehr ermordet werden!


WOW!!! Die Stiftung 1. FC Köln

hat als Unterstützung in der Corona-Pandemie nicht nur unsere Fixkosten (Miete, Telefon etc.) für zwei Monate übernommen, sondern uns auch noch 3 große Pakete mit tollen Überraschungen für die Kinder der Frauen zugeschickt, die während der Beratung ihrer Mamas oder ihrer Teilnahme an Gruppenangeboten von uns betreut werden. Für alle Altersgruppen ist etwas dabei und von den Fußbällen aus fairer Schokolade naschen auch wir Beraterinnen gerne VIELEN DANK im Namen des ganzen Notrufteams und der Kinder, die wir in den nächsten Wochen beschenken können 👍⚽️


AKTUELLE ANTWORT AUS DEM GESUNDHEITSAMT

zu unserer Anfrage, wie Menschen, die durch das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes getriggert werden, Angst- und Panikzustände bekommen, mit der Maskenpflicht umgehen sollen: „…sind alle Personen, denen das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung aus medizinischen Gründen unmöglich ist, von der sonst geltenden Maskenpflicht befreit. Die Stadt Köln bittet die Betroffenen, sich bei ihrem behandelnden Arzt ein Attest zu besorgen und dieses mit sich zu führen. Ärzte dürfen eine solche Bescheinigung ausstellen, es bedarf keiner weiteren Genehmigung durch die Stadt Köln. Solche Atteste sind zwar keine Pflicht, können Betroffenen den Alltag allerdings sehr erleichtern, indem Sie die Bescheinigungen etwa dem Ladenpersonal beim Einkauf vorlegen“. Wir haben bereits Rückmeldungen von Klientinnen, die solche Atteste bei ihren Ärzt*innen problemlos bekommen haben! Alle Informationen rund um das Thema Mund-Nase-Bedeckung sind hier zu finden.

Mögliche Alternative zum Mund-Nasen-Schutz – für alle, die sich im ÖPNV oder in Läden schützen wollen, aber die herkömmlichen Masken nicht tragen können: durchsichtige Maske aus Kunststoff, wie sie z.B. von den Kölner Firmen Logotext oder BergmannBächer hergestellt wird. Abstand zum Gesicht, wieder verwendbar, gut für Brillenträger*innen geeignet.


Gemeinsamer SPENDENAUFRUF

von LILA IN KÖLN – Bündnis autonomer Frauenprojekte gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.

Aufruf als Download: Spendenaufruf_LILA IN KÖLN_ 2020.

Unsere Arbeit muss weitergehen – gerade jetzt ist es wichtig, dass Beratungsstellen und Frauenschutzhäuser bei Bedarf erreichbar sind! Vielen Dank für Ihre/eure Solidarität!


19.2.2020: So nicht, Frau Richterin!       

Protestkundgebung der Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt vor dem Amts- und Landgericht Köln. Hier die Links zum Offenen Brief und unserem Redebeitrag:

Offener Brief So nicht!

Redebeitrag Demo Gericht


ASS-Aktion in den Bahnen der KVB

Vom 20.11.-20.12.2019 waren an insgesamt 100 Stellen in Kölner Bahnen sog. Deckenflächenplakate zu sehen, auf denen auf die Möglichkeit der Anonymen Spurensicherung nach Sexualstraftaten aufmerksam gemacht wurde. So sollten noch mehr Menschen über die ASS informiert werden, um im Ernstfall schnell die richtigen Anlaufstellen zu finden.


29.8.2019: Positionspapier gegen Rechts

Positionspapier von Fachberatungsstellen zu sexualisierter und geschlechtsspezifischer Gewalt. Gegen eine Instrumentalisierung durch Rechtspopulist*innen.


40 JAHRE NOTRUF KÖLN           

In 2018 gab es eine Reihe von Aktionen und Veranstaltungen rund um unser 40-jähriges Bestehen – Höhepunkt war die gemeinsame Schiffs-Party mit agisra e.V. (25 Jahre) und Hagazussa e.V. (35 Jahre) im September. Wir freuen uns sehr darüber, dass so viele Weggefährt*innen und Unterstützer*innen mit uns gefeiert haben 🙂


Aktuelle Broschüren unseres Bundesverbandes (bff)

Zum Download:

Stalking

Digitale Gewalt

Sicher mit Smartphone


Empfehlungen des Fachkreises „Sexualisierte Gewalt in organisierten und rituellen Gewaltstrukturen“

Mitte April 2018 wurde im Rahmen eines Fachtags in Berlin die Broschüre Sexualisierte Gewalt in organisierten und rituellen Gewaltstrukturen. Prävention, Intervention und Hilfe für Betroffene stärken. Empfehlungen an Politik und Gesellschaft. vorgestellt. Organisierte rituelle Gewalt als eine Form der sexuellen Ausbeutung und Gewalt erfuhr bisher nur wenig Aufmerksamkeit. Für Menschen mit diesen Gewalterfahrungen ist es äußerst schwer Gehör zu finden oder angemessene Unterstützung zu erhalten.

Ein beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend angesiedelter Arbeitskreis hat unter Federführung von Claudia Igney (Vielfalt e. V., Bremen) und Astrid-Maria Kreyerhoff (Zartbitter Münster e.V.) die vorliegende Expertise erarbeitet.


Offener Brief für Aufhebung des §219a StGB

In einem Offenen Brief an die Bundesregierung und die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD fordern das Zukunftsforum Familie (ZFF) und der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) gemeinsam mit einem breiten Bündnis von 26 Verbänden und Organisationen, den §219a StGB aufzuheben. Die unterzeichnenden Organisationen fordern die umfassende Informationsfreiheit über Schwangerschaftsabbrüche und Rechtssicherheit für Ärztinnen und Ärzte. Auch der Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) hat sich diesem Bündnis angeschlossen.


EDELGARD ist da!                                                 

Herzlich Willkommen, EDELGARD

Am 10. Januar 2018 wurde die neue Kampagne der Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt vorgestellt. In „Manni’s Rästorang“ in der Kyffhäuserstraße präsentierten Vertreterinnen aller 12 Einrichtungen/Organisationen der Initiative die bisherigen Bausteine von EDELGARD. Für „EDELGARD schützt“ werden noch viele weitere Kooperationspartner*innen gesucht: Kneipen, Restaurants, Einzelhandel, Hotels, Apotheken usw. usw. – alle können mitmachen! Ausführliche Informationen unter www.edelgard.koeln.


Neues Infoportal zu Ritueller Gewalt

Hier werden Gerichtsurteile, wissenschaftliche Arbeiten und aktuelle Meldungen zum Thema Rituelle Gewalt gesammelt und öffentlich zur Verfügung gestellt: www.infoportal-rg.de


Psychosoziale Prozessbegleitung

Seit dem 1. Januar 2017 haben sogenannte „besonders schutzbedürftige Verletzte“ einen Anspruch auf professionelle Begleitung und Betreuung während des gesamten Strafverfahrens – die sogenannte psychosoziale Prozessbegleitung. Alle Informationen (z.B. wer hat Anspruch? Kosten? Adressen?) dazu finden Sie hier: BMJV: Psychosoziale Prozessbegleitung.


 Dokumentation „Im Namen des Teufels: Rituelle Gewalt in satanistischen Sekten“

Hier für alle Interessierten der Link zu einer leicht verkürzten Version des Films, den wir bei unserer Veranstaltung mit Brigitte Hahn (Referentin für Sekten- und Weltanschauungsfragen im bischöflichen Generalvikariat Münster) am 15.9.2016 im Domforum gezeigt haben:

„Im Namen des Teufels: Rituelle Gewalt in satanistischen Sekten“

In den letzten Jahren gab es immer wieder Presseartikel, Fernsehberichte und Veröffentlichungen zum Thema Rituelle Gewalt. An diesen Berichten entzündeten sich heftige Auseinandersetzungen. Zum einen wurde behauptet, das Thema sei ein aus den USA importiertes Modethema, zum anderen meldeten sich Opfer Ritueller Gewalt, die von Folterungen, Tötungen,  Missbrauch von Kindern, Ekeltrainings, Schweigegebote, Blutrituale und organisierter Kriminalität berichten. Als ideologischer Hintergrund wird der Glaube an Satan/Luzifer beschrieben. Für ihn werden die gewalttätigen Rituale durchgeführt. Die zahlreichen Berichte lassen darauf schließen, dass wir von der Existenz dieser gewalttätigen satanistischen Sekten ausgehen müssen.

Der Film „Im Namen des Teufels – Rituelle Gewalt in satanistischen Sekten“ vermittelt einen Einblick in diese exzessive, im Verborgenen ausgeübte, ideologisch motivierte Gewaltform. ACHTUNG: TRIGGERGEFAHR!


Aufkleber

Sticker

„Sexismus – Nein Danke!“

Durchmesser: 8 cm, wasserfestes Material. Kann vielseitig verwendet werden und wir geben ihn gerne gegen einen Kostenbeitrag (s.u.) ab.

Bestellung per E-Mail unter mailbox(at)notruf-koeln.de oder telefonisch: 0221/562035.

Preise Aufkleber:
Bis 9 Stück: 0,50 € pro Aufkleber
Ab 10 Stück: 0,40 €
Ab 20 Stück: 0,35 €
Ab 30 Stück: 0,33 €
Ab 40 Stück: 0,30 €
Ab 50 Stück: 0,28 €
Ab 100 Stück: 0,25 €