40 JAHRE NOTRUF KÖLN           

 

In 2018 gibt es eine Reihe von Aktionen und Veranstaltungen rund um unser 40-jähriges Bestehen – wir stecken noch mitten in den Planungen, daher bitte immer die aktuellen Hinweise auf unserer Website beachten, die dieses Logo tragen!

 

* Mitmachaktion „Meine Kraftquelle(n) – Was mir beim Überleben eines Traumas nach (sexualisierter) Gewalt geholfen hat“

Kraftquellen sind Ressourcen – innere und äußere: Hilfsmittel, Energien und Fähigkeiten, die uns zur Verfügung stehen und uns Kraft geben, schwierige Zeiten zu überstehen. Menschen, die Traumatisches überlebt haben, haben für sich hilfreiche Ressourcen finden / entwickeln / zulassen können.

Der Kölner Notruf für vergewaltigte Frauen – Frauen gegen Gewalt e.V. besteht in 2018 seit genau 40 Jahren. In dieser Zeit haben wir viele Frauen begleitet und konnten eine große Bandbreite an Kraftquellen beobachten… jetzt wollen wir sie durch diese Mitmachaktion sichtbar machen: um Mut zu machen und Hoffnung zu geben. Und um zu zeigen, auf welch vielfältige und kreative Weise aus Opfern Überlebende werden können.

Ausstellung: Alle, die sich angesprochen fühlen, sind herzlich eingeladen, diese Vorlage zu gestalten – mit der/den eigenen Kraftquelle(n). Schreiben, Malen, Fotos, Collagen… alles ist möglich! Wir sammeln die eingeschickten Seiten, laminieren sie und binden sie zu Ausstellungs-Büchern. Die aussagekräftigsten Seiten werden auf DIN A3 vergrößert und als Poster ein Teil der Ausstellung. Sie soll immer weiter anwachsen und innerhalb von Köln und darüber hinaus verliehen werden. Voraussichtlich erster Ausstellungstermin: Ende Juni 2018 – wir freuen uns also über viele zeitnahe Einsendungen 🙂

Die Seiten können per Post oder eingescannt per E-Mail zurückgeschickt werden. Sie werden außer in der Ausstellung auch noch auf unserer Website und auszugsweise auf facebook (facebook.com/NotrufKoeln) und in Pressemitteilungen veröffentlicht.

Adresse: Notruf Köln e.V., Herwarthstr. 10, 50672 Köln, E-Mail: mailbox@notruf-koeln.de.

Infoflyer als Download

 

* 19.4.2018: Stolperstein-Verlegung

  

Anläßlich unseres Jubiläums haben wir uns entschieden, wieder eine Patenschaft für einen Stolperstein in der Nähe unserer Beratungsstelle zu übernehmen. Nachdem wir zum 30-jährigen Bestehen bereits einen Stein für die Jüdin Olga Kaufmann in der Ehrenfelder Hansemannstraße verlegen ließen, kommt der Künstler Gunter Demnig am Donnerstag, 19.4. um 9 Uhr in die Herwarthstraße, um dort vor dem Haus Nr. 3 ein Denkmal für Lieselotte Nienaber zu setzen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, bei der Verlegung dabei zu sein!

Hintergrundinformationen über Lieselotte Nienaber.

 

* Aufbaukurs WenDo / Selbstbehauptung und Selbstverteidigung für gewaltbetroffene Frauen 

Im Rahmen der Aktionen und Veranstaltungen rund um unser 40-jähriges Bestehen bieten wir auch diesen Aufbaukurs für alle Frauen an, die in der Vergangenheit bereits an einem unserer WenDo-Kurse teilgenommen haben:

Zeit: Samstag, 2. Juni von 13-17 Uhr

Ort: Tanzraum (R 316) in der VHS am Neumarkt

Kosten: 20 € (Ermäßigung bis 50% nach Selbsteinschätzung möglich)

Trainerinnen: Sabine Rasquin und Trude Menrath von Frau Schmitzz

Ausführliche Informationen hier: Flyer zum Download.

 

* 28.6.2018: Netzwerke(n) gegen Gewalt

18 Uhr: Fachveranstaltung mit Vortrag und Diskussion in der Christuskirche (Herwarthstraße). Als Referentin haben wir Claudia Igney von Vielfalt e.V., Bremen eingeladen. Eintritt frei.

Weitere Infos hierzu folgen in Kürze.

 


WEITERE INFORMATIONEN:

 

 

EDELGARD ist da!                                                 

Herzlich Willkommen, EDELGARD

Am 10. Januar 2018 wurde die neue Kampagne der Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt vorgestellt. In „Manni’s Rästorang“ in der Kyffhäuserstraße präsentierten Vertreterinnen aller 12 Einrichtungen/Organisationen der Initiative die bisherigen Bausteine von EDELGARD. Für „EDELGARD schützt“ werden noch viele weitere Kooperationspartner*innen gesucht: Kneipen, Restaurants, Einzelhandel, Hotels, Apotheken usw. usw. – alle können mitmachen! Ausführliche Informationen unter www.edelgard.koeln.

Bild könnte enthalten: 8 Personen, Personen, die lachen, Personen, die stehen und Innenbereich

Neues Infoportal zu Ritueller Gewalt

Hier werden Gerichtsurteile, wissenschaftliche Arbeiten und aktuelle Meldungen zum Thema Rituelle Gewalt gesammelt und öffentlich zur Verfügung gestellt: www.infoportal-rg.de


Psychosoziale Prozessbegleitung

Seit dem 1. Januar 2017 haben sogenannte „besonders schutzbedürftige Verletzte“ einen Anspruch auf professionelle Begleitung und Betreuung während des gesamten Strafverfahrens – die sogenannte psychosoziale Prozessbegleitung. Alle Informationen (z.B. wer hat Anspruch? Kosten? Adressen?) dazu finden Sie hier: BMJV: Psychosoziale Prozessbegleitung.


 Dokumentation „Im Namen des Teufels: Rituelle Gewalt in satanistischen Sekten“

Hier für alle Interessierten der Link zu einer leicht verkürzten Version des Films, den wir bei unserer Veranstaltung mit Brigitte Hahn (Referentin für Sekten- und Weltanschauungsfragen im bischöflichen Generalvikariat Münster) am 15.9.2016 im Domforum gezeigt haben:

„Im Namen des Teufels: Rituelle Gewalt in satanistischen Sekten“

In den letzten Jahren gab es immer wieder Presseartikel, Fernsehberichte und Veröffentlichungen zum Thema Rituelle Gewalt. An diesen Berichten entzündeten sich heftige Auseinandersetzungen. Zum einen wurde behauptet, das Thema sei ein aus den USA importiertes Modethema, zum anderen meldeten sich Opfer Ritueller Gewalt, die von Folterungen, Tötungen,  Missbrauch von Kindern, Ekeltrainings, Schweigegebote, Blutrituale und organisierter Kriminalität berichten. Als ideologischer Hintergrund wird der Glaube an Satan/Luzifer beschrieben. Für ihn werden die gewalttätigen Rituale durchgeführt. Die zahlreichen Berichte lassen darauf schließen, dass wir von der Existenz dieser gewalttätigen satanistischen Sekten ausgehen müssen.

Der Film „Im Namen des Teufels – Rituelle Gewalt in satanistischen Sekten“ vermittelt einen Einblick in diese exzessive, im Verborgenen ausgeübte, ideologisch motivierte Gewaltform. ACHTUNG: TRIGGERGEFAHR!


Aufkleber

Sticker

„Sexismus – Nein Danke!“

Durchmesser: 8 cm, wasserfestes Material. Kann vielseitig verwendet werden und wir geben ihn gerne gegen einen Kostenbeitrag (s.u.) ab.

Bestellung per E-Mail unter mailbox(at)notruf-koeln.de oder telefonisch: 0221/562035.

Preise Aufkleber:
Bis 9 Stück: 0,50 € pro Aufkleber
Ab 10 Stück: 0,40 €
Ab 20 Stück: 0,35 €
Ab 30 Stück: 0,33 €
Ab 40 Stück: 0,30 €
Ab 50 Stück: 0,28 €
Ab 100 Stück: 0,25 €