* Fortlaufende Mitmach-Ausstellung „Meine Kraftquelle(n) – Was mir beim Überleben eines Traumas nach (sexualisierter) Gewalt geholfen hat“

Kraftquellen sind Ressourcen – innere und äußere: Hilfsmittel, Energien und Fähigkeiten, die uns zur Verfügung stehen und uns Kraft geben, schwierige Zeiten zu überstehen. Menschen, die Traumatisches überlebt haben, haben für sich hilfreiche Ressourcen finden / entwickeln / zulassen können.

Der Kölner Notruf für vergewaltigte Frauen – Frauen gegen Gewalt e.V. hatte in 2018 sein 40-jähriges Jubiläum. In der Zeit seit 1978 haben wir viele Frauen begleitet und konnten eine große Bandbreite an Kraftquellen beobachten… diese wollen wir durch die Mitmachaktion sichtbar machen: um Mut zu machen und Hoffnung zu geben. Und um zu zeigen, auf welch vielfältige und kreative Weise aus Opfern Überlebende werden können.

Ausstellung: Alle, die sich angesprochen fühlen, sind herzlich eingeladen, diese Vorlage zu gestalten – mit der/den eigenen Kraftquelle(n). Schreiben, Malen, Fotos, Collagen… alles ist möglich! Wir sammeln die eingeschickten Seiten, laminieren sie und binden sie zu Ausstellungs-Büchern. Die aussagekräftigsten Seiten werden auf DIN A3 vergrößert und als Poster ein Teil der Ausstellung. Sie soll immer weiter anwachsen und innerhalb von Köln und darüber hinaus verliehen werden. Die Ausstellung wurde am 28. Juni 2018 im Rahmen der Veranstaltung „Netzwerke(n) gegen Gewalt“ (s.u.) mit 22 Exponaten eröffnet und soll weiter anwachsen.

Die Seiten können per Post oder eingescannt per E-Mail zurückgeschickt werden. Sie werden außer in der Ausstellung auch noch auf unserer Website und auszugsweise auf facebook (facebook.com/NotrufKoeln) und in Pressemitteilungen veröffentlicht.

Adresse: Notruf Köln e.V., Herwarthstr. 10, 50672 Köln, E-Mail: mailbox@notruf-koeln.de.

Infoflyer als Download

BEISPIELE FÜR BEREITS EINGESANDTE KRAFTQUELLEN:

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40 JAHRE NOTRUF KÖLN           

In 2018 gab es eine Reihe von Aktionen und Veranstaltungen rund um unser 40-jähriges Bestehen – Höhepunkt war die gemeinsame Schiffs-Party mit agisra e.V. (dieses Jahr 25) und Hagazussa e.V. (dieses Jahr 35) im September. Einen Überblick über alle Jubiläums-Aktionen finden Sie hier.

 


 

Aktuelle Broschüren unseres Bundesverbandes (bff)

Zum Download:

Stalking

Digitale Gewalt

Sicher mit Smartphone


Empfehlungen des Fachkreises „Sexualisierte Gewalt in organisierten und rituellen Gewaltstrukturen“

Mitte April 2018 wurde im Rahmen eines Fachtags in Berlin die Broschüre Sexualisierte Gewalt in organisierten und rituellen Gewaltstrukturen. Prävention, Intervention und Hilfe für Betroffene stärken. Empfehlungen an Politik und Gesellschaft. vorgestellt. Organisierte rituelle Gewalt als eine Form der sexuellen Ausbeutung und Gewalt erfuhr bisher nur wenig Aufmerksamkeit. Für Menschen mit diesen Gewalterfahrungen ist es äußerst schwer Gehör zu finden oder angemessene Unterstützung zu erhalten.

Ein beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend angesiedelter Arbeitskreis hat unter Federführung von Claudia Igney (Vielfalt e. V., Bremen) und Astrid-Maria Kreyerhoff (Zartbitter Münster e.V.) die vorliegende Expertise erarbeitet.


 

Offener Brief für Aufhebung des §219a StGB

In einem Offenen Brief an die Bundesregierung und die Fraktionsvorsitzenden von CDU/CSU und SPD fordern das Zukunftsforum Familie (ZFF) und der Bundesverband der Arbeiterwohlfahrt (AWO) gemeinsam mit einem breiten Bündnis von 26 Verbänden und Organisationen, den §219a StGB aufzuheben. Die unterzeichnenden Organisationen fordern die umfassende Informationsfreiheit über Schwangerschaftsabbrüche und Rechtssicherheit für Ärztinnen und Ärzte. Auch der Bundesverband der Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe (bff) hat sich diesem Bündnis angeschlossen.


 

EDELGARD ist da!                                                 

Herzlich Willkommen, EDELGARD

Am 10. Januar 2018 wurde die neue Kampagne der Kölner Initiative gegen sexualisierte Gewalt vorgestellt. In „Manni’s Rästorang“ in der Kyffhäuserstraße präsentierten Vertreterinnen aller 12 Einrichtungen/Organisationen der Initiative die bisherigen Bausteine von EDELGARD. Für „EDELGARD schützt“ werden noch viele weitere Kooperationspartner*innen gesucht: Kneipen, Restaurants, Einzelhandel, Hotels, Apotheken usw. usw. – alle können mitmachen! Ausführliche Informationen unter www.edelgard.koeln.


Neues Infoportal zu Ritueller Gewalt

Hier werden Gerichtsurteile, wissenschaftliche Arbeiten und aktuelle Meldungen zum Thema Rituelle Gewalt gesammelt und öffentlich zur Verfügung gestellt: www.infoportal-rg.de


Psychosoziale Prozessbegleitung

Seit dem 1. Januar 2017 haben sogenannte „besonders schutzbedürftige Verletzte“ einen Anspruch auf professionelle Begleitung und Betreuung während des gesamten Strafverfahrens – die sogenannte psychosoziale Prozessbegleitung. Alle Informationen (z.B. wer hat Anspruch? Kosten? Adressen?) dazu finden Sie hier: BMJV: Psychosoziale Prozessbegleitung.


 Dokumentation „Im Namen des Teufels: Rituelle Gewalt in satanistischen Sekten“

Hier für alle Interessierten der Link zu einer leicht verkürzten Version des Films, den wir bei unserer Veranstaltung mit Brigitte Hahn (Referentin für Sekten- und Weltanschauungsfragen im bischöflichen Generalvikariat Münster) am 15.9.2016 im Domforum gezeigt haben:

„Im Namen des Teufels: Rituelle Gewalt in satanistischen Sekten“

In den letzten Jahren gab es immer wieder Presseartikel, Fernsehberichte und Veröffentlichungen zum Thema Rituelle Gewalt. An diesen Berichten entzündeten sich heftige Auseinandersetzungen. Zum einen wurde behauptet, das Thema sei ein aus den USA importiertes Modethema, zum anderen meldeten sich Opfer Ritueller Gewalt, die von Folterungen, Tötungen,  Missbrauch von Kindern, Ekeltrainings, Schweigegebote, Blutrituale und organisierter Kriminalität berichten. Als ideologischer Hintergrund wird der Glaube an Satan/Luzifer beschrieben. Für ihn werden die gewalttätigen Rituale durchgeführt. Die zahlreichen Berichte lassen darauf schließen, dass wir von der Existenz dieser gewalttätigen satanistischen Sekten ausgehen müssen.

Der Film „Im Namen des Teufels – Rituelle Gewalt in satanistischen Sekten“ vermittelt einen Einblick in diese exzessive, im Verborgenen ausgeübte, ideologisch motivierte Gewaltform. ACHTUNG: TRIGGERGEFAHR!


Aufkleber

Sticker

„Sexismus – Nein Danke!“

Durchmesser: 8 cm, wasserfestes Material. Kann vielseitig verwendet werden und wir geben ihn gerne gegen einen Kostenbeitrag (s.u.) ab.

Bestellung per E-Mail unter mailbox(at)notruf-koeln.de oder telefonisch: 0221/562035.

Preise Aufkleber:
Bis 9 Stück: 0,50 € pro Aufkleber
Ab 10 Stück: 0,40 €
Ab 20 Stück: 0,35 €
Ab 30 Stück: 0,33 €
Ab 40 Stück: 0,30 €
Ab 50 Stück: 0,28 €
Ab 100 Stück: 0,25 €